Richtfest

Feste müssen gefeiert werden. Unsere Architektin gab uns kurzfristig den Hinweis, dass genau jetzt der richtige Zeitpunkt für das Richtfest wäre.

Da trifft es sich gut, dass Nette noch arbeiten muß und ich schon etwas „Fasturlaub“ habe so, dass wir das gut organisieren können.

Dann wurde es richtig zünftig. Mit Richtspruch, Birke, an der Scheunenwand, zerschmetterten Weinglas und im Anschluß hatten wir eine schöne Feier in der Scheune. Mit ganz vielen alten und neuen Nachbarn hat das richtig Spaß gemacht. Das kann nur gut werden in unserem Hof … 🙂

Aus Alt wird Neu

Nachdem das Dach abgedeckt war, hatten wir den ersten Denkmalschreck. Viele der Dachbalken waren so morsch und zerfressen, dass sich Zimmerleute, Statiker und Architektin erst mal besprechen mußten. Da hat sich gezeigt, dass es ein tolles Team ist. Die Lösungen waren pragmatisch und man merkte, dass alle Ahnung haben, von so einem alten Bau. Das macht Zuversicht, denn das werden nicht die letzten Überraschungen sein…

Der Neubeginn – unglaublich und wahr

Was für ein schöner Augenblick. Wie lange haben wir uns das gewünscht. Unzählige Vorstellungen über den zukünftigen Hof stecken dahinter. Altes Gemäuer, eine Ahnung von Geschichte.

Es ist unglaublich zu sehen, wie nach der langen Planung plötzlich eine neue Zeit mit Kraft eingeleitet wird.

Geile Baustelle 🙂

Zeit muss man haben…

Seit unserer Baugenehmigung ist nun fast ein Jahr vergangen. Mit der zugesagten Finanzierung von der Gemeinde hat es leider nicht geklappt. Bürgermeisterwahl und verschiedene Interessenslagen sind die freundliche Beschreibung für die Situation.

Manche Leute würden Dinge wie Korruption, Vetternwirtschaft und persönliche Bereicherung aufführen. Hier mussten wir leider eine Struktur kennen lernen, welche wir nicht für möglich gehalten hätten. Die Integrität des alten Bürgermeisters und des Gemeinderates stellen wir erheblich in Frage.

Letztendlich lieben wir das Haus, den Hof und fühlen uns in Iptingen sehr wohl, so dass wir einfach mal drauf pfeifen…

Was kommt denn da zum Vorschein :-)

Nicht nur in den Innenräumen hat unser Bautrupp so einiges frei gelegt. Auch Aussen an der Fassade haben sie sich mächtig zu schaffen gemacht. Einerseits sieht das echt toll aus, wenn das Fachwerk sichtbar wird, andererseits konnten wir so feststellen, dass die Holzkonstruktion an wesentlichen Stellen intakt ist. Unglaublich was da für Balken verbaut wurden. Und die haben gaaaanz viele Jahre auf dem Buckel 🙂

Für Alle die sich jetzt fragen, ob das Fachwerk sichtbar bleibt – wohl nicht. Wir haben vor, aussen eine Holzdämmung auf zu legen und dann ordentlich Dämmputz drauf zu packen. Dann ist die Holzkonstruktion fit für die nächsten Jahrhunderte.

!!! ES GEHT LOS !!!

Yippie-Ya-Yeah, Schweinebacke!!! Was ist das für ein Gefühl! Nach nun fast zwei Jahren ist es soweit. Wir haben immer gesagt, dass so ein Teil Zeit braucht – doch das es nicht nur Geschwätz ist , sondern die nackte Wirklichkeit beschreibt, haben wir kaum richtig glauben können …
…Und man glaubt es kaum, dass wir seit Februar den Bauantrag laufen haben. Mit Baufreigabe und allem was so notwendig ist, haben wir jetzt Oktober 2021.
Also, proudly presents: DER BAUFREIGABESCHEIN:

Was machen mit Fallobst?

Wir haben einen herrlichen alten Apfelbaum. Und – der hat, wie es kaum zu glauben ist , Äpfel – viele Äpfel.
Also haben wir begonnen die zu verarbeiten. Erst aufgeschnitten und im Themomix verarbeitet – dann mit einem Häcksler und Presse frischen Apfelsaft gewonnen.
Da kann die ganze Familie ran. Mattis hat hier vollen Einsatz gezeigt.
Kaum fängt man an, kommt auch schon die Frage hoch – Was macht man mit dem ganzen Apfelsaft?
Apfelwein natürlich 🙂 Ist ja auch naheliegend. Frischer Apfelsaft wird eingefroren, dann haben wir das ganze Jahr etwas. Jungbauern müssen sich erst einmal einschwingen…


Raum schaffen

Heute am 15.05. haben wir kräftig im Hof gearbeitet. Roland und Christa sind zu Besuch, so dass wir fleissige Hände zur Unterstützung haben. Gestern haben Roland und ich noch den letzten Hänger mit Dämmmaterial und Gipsplatten vom entfernen Dachzimmer + eine Tour Altholz zur Entsorgung gefahren. So wurde der Hänger frei und wir konnten uns an das alte Schlafzimmer machen. Mit dem Denkmalamt haben wir geklärt, dass wir Putz entfernen können, um den Bestand an Balken frei zu legen und einsehbar zu machen. Auch sind neuere Änderungen (seit ca. 1950) nicht für den Denkmalschutz relevant. Also ran an den Speck und das kommt dann dabei raus…

Ups – und plötzlich war die Wand zur Küche weg. Das wird unsere neue Wohnküche. Mit dem zusätzlichen Fenster in der Südwand wir das ein schöner großer, heller Raum zum leben und feiern :-).

Zu erwähnen bleibt, dass Nette und ich heute unseren 30. Hochzeitstag haben. Dinge gibt‘s … 🙂

Dacharbeiten

Heute haben wir den Feiertag genutzt, um wieder im Haus und Hof weiter zu kommen. Nette hat den Bauerngarten umgegraben und ich habe begonnen, die Einbauten und Trennwende im Dachgeschoss raus zu reissen. Hier war ein Zimmer eingebaut und der Aufgang durch eine isolierten Wand vom Dachboden getrennt. Das Ganze werden wir so weit als möglich offen legen. Hier entsteht dann mal das Schlafzimmer und unser Wohnzimmer mit Galerie im voll ausgebauten Dachgeschoß.

Gemütlichkeit…

Die letzten 3 Wochenenden haben wir die Überdachung hinter der Scheune als gemütliche Terrasse mit kleiner Aussenküche aufgebaut. Begonnen hat es damit, dass ich mich entschlossen habe, einen großen Grill zu besorgen. Der kommt leider aber erst im Mai. Dann haben Jaki und ich eine Holzplattform aufgebaut. Angrenzende Flächen wurden noch mit Rheinkiesel aufgefüllt. Nette und ich haben diese Woche eine passende Lichterkette auf gehangen. Nun ist die alte Müllecke ein echt schöner Platz zum ausspannen geworden. Im heissen Sommer wird das ein genialer Ort mit Schatten sein. Dazu dann noch der plätschernde Bach… 🙂