Allen eine schöne Adventszeit! Wir genießen die Tage bei schönem Licht im gemütlichen Heim 🙂


Iptingen Down Town
Allen eine schöne Adventszeit! Wir genießen die Tage bei schönem Licht im gemütlichen Heim 🙂


Jetzt kann man sagen, dass wir es geschafft haben. Es war ein langer Weg seid November 2019. Ein Weg mit viel Anstrengung und so manchen schlaflosen Nächten. Im Besonderen aber ein Weg mit unglaublich vielen tollen und begeisternden Momenten. Was wir dabei alles an Neuem entdecken und lernen konnten war unglaublich. Achtung vor der Leistung der Menschen in den vergangenen vier Jahrhunderten. Aber auch Achtung vor der Arbeit und Leistung der vielen Handwerker und Handwerkerinnen, die hier gearbeitet haben. Sehr schön sind auch die Augenblicke, wenn wir von Bekannten und Unbekannten auf den schönen Hof im Zentrum der Gemeinde angesprochen werden. Mit dem Wallnussbaum, gepflasterten Hof und bald einer Bank ist dann auch ein kleiner Ort der Ruhe mitten im Dorf entstanden.
Was aber am schönsten ist, dass hier ein Ort zum Leben und Entspannen entstanden ist. Wenn wir nach hause kommen fühlt es sich immer ein bißchen wie Urlaub an. Glücksmomente sind es, mit den Kindern am Küchentisch zu sitzen und zu labern. Hoffeste, Public Viewing, Weißwurstfrühstück oder Winterglühen mit der Nachbarschaft feiern. Und entspannt den Garten nutzen sowie an heißen Sommertagen im Bach ein Glas Rose genießen.
Der Hof ist wieder zum Leben erwacht!

Als letzte große Änderung wurde der Hof mit alten Steinen gepflastert. Vom Historischen Bauhof auf der Schwäbischen Alb haben wir einen alten Wasserbottich mit Inschrift von 1841 organisiert. Es ist jetzt unglaublich schön anzuschauen.


Es war ein grandioser Akt die Fenster mit den Schwibbögen aus dem Erzgebirge zu schmücken und den Stern auf zu hängen. Und dang ging das Licht an. Wow!

Warum Nette unsere neue Mitbewohnerin Uschi nannte, bleibt ihr Geheimnis. Auf jeden Fall hat sie aus Dankbarkeit, dass sie bei uns ist, Nette in die Hand und Jaki ins Gesicht gebissen. Naja vielleicht doch ne Uschi…

Die Besichtigung von Gemeinde, Bauamt und Denkmalamt zur Baufreigabe war ein toller Termin. Es war einfach schön, unsere Begeisterung auch in den Gesichtern der Anderen zu sehen. Somit stand unserem Einzug nichts mehr im Wege…




Im März und April ist der Innenausbau in riesigen Schritten voran gegangen. Das Haus ist schier explodiert und all die Ideen und Vorstellungen, welche sich über die Jahre entwickelt hatten, konnten wir so oder noch viel schöner realisieren. Hier ein paar Beispiele:






Heute am 11.03. ist es so weit. Wir haben den Walnussbaum im Hof gepflanzt. Mit dem tollen schönen Aussenbild des Hauses wird er von nun an den Blick auf den Hof bestimmen. Ein schöner Anblick 🙂
Das Loch habe ich über einen Meter tief selber gebuddelt. Antike Schätze habe ich dabei nicht gefunden – nur die Scherbe von einer Vase und einen Knocken – wohl vom Schwein 🙂 . Der Untergrund im Hof ist hauptsächlich mit Felssteinen verschüttet. Erst am Ende bin ich auf die Lehmschicht des Untergrundes gestoßen.
So lieber Baum nun wachse schön und werde über 150 Jahre alt 🙂

Nun haben wir ein halbes Jahr nichts mehr eingetragen. Dieses halbe Jahr war verrückt und es hat sich unglaublich viel getan. 23 Tonnen Lehm sind im Haus verbaut, die Fenster sind drin und verputzt. Aussenputz aufgetragen, die Heizung funktioniert, Holzdielen sind verlegt, das untere Bad ist an der Wand verfließt, Fussboden im Hauswirtschaftsraum verlegt, Elektrik durchgemessen, Holzboden in der guten Stube aufbereitet und die Küche ist weiß mit Feinputz verputzt. Es ist der Wahnsinn. Wahnsinn auch bezüglich der ganzen Kleinigkeiten, die gerade hoch kommen. Wir sind aber zuversichtlich, dass der Endspurt gelingen wird und freuen uns auf ein schönes Weihnachtsfest – und gehen dann mit der Hoffnung in das neue Jahr, dass wir wohl im Frühjahr fertig werden 🙂









Plötzlich geht es richtig los. Bagger tauchen im Hof auf und graben vier tiefe Löcher für unsere Erdwärmeversorgung. In diese werden die Schläuche verlegt, miteinander verbunden und ins Haus geführt.
Nette hatte fast Tränen in den Augen, da aus unserem schönen Garten so eine Mondlandschaft wurde. Auch die Pflaume musste umgesetzt werden, da sie einem Loch im Weg war. Wir mussten uns zwischen altern Birne und Pflaume entscheiden. Hoffen wir mal, sie wächst wieder an…
Die Löcher sind ca, 3,5 Meter tief. Sehr haben wir uns gefreut, dass bei ca. 3 m das Wasser des alten Bachbettes auftrat. Das bedeutet eine gute Leistung unserer Anlage.


