Die Schweinerei geht weiter

Nachdem ich heute die letzte Fuhre Stroh weg geschafft habe, habe ich mich weiter an die Entfernung des Zwischenbodens im Schweinestall gemacht. Mit dem Schlaghammer die Bretter anlupfen, dann mit dem Brecheisen aufhebeln und dabei rieselt es ohne Ende. Ein Viertel habe ich geschafft. Dabei sind schon wieder 12 Säcke Sägemehl angefallen. Das ist ein wahrer Job für Genießer :-).
Zum Tagesabschluß habe ich dann noch einen Platz für unseren Weihnachtsstern auf dem Dachboden gefunden. War gar nicht so einfach ihn da hoch zu bekommen, da die 1,3m Durchmesser nicht einfach so durch die Dachbalken passen…

Textiles Kleinod

Wir haben heute völlig unerwartet weitere Beweise aus der alten Zeit gefunden. Ich habe angefangen, den „Fruchtboden“ aufzuräumen. Fruchtboden heisst es deshalb, weil dort Früchte, wie Äpfel und Birnen, in Jutesäcken aufgehangen und gelagert wurden. Die Säcke, die jetzt noch dort hingen, beinhalteten keine Früchte mehr, sondern waren lediglich Aufbewahrungsort für andere Säcke… Ich habe so ca. 10 Säcke abgenommen und den Inhalt, also viele weitere Säcke, auf den Hof gekippt und sortiert. Gestaunt haben wir nicht schlecht, als Säcke mit Aufdrucken zum Vorschein kamen. Auf einigen stand FF für Friedrich Flattich, auf anderen Bayerische Qualität mit dem typischen blau-weissen Rautenmuster. Sensationell aber waren Säcke aus dem 19. Jahrhundert. Der älteste trug die Aufschrift: Christoph Friedrich Grotzinger Eberdingen 1814!!! Unfassbar alt!!!