Heute gibt es für uns keinen Arbeitseinsatz, sondern Party, Lagerfeuer, Musik, Stockbrot und Rote. Judit hat eine herausragende Linsensuppe – es kommt alles rein ausser Fleisch – gemacht – lecker!
Wobei – Einer hat die Stunden extrem schwer gearbeitet 🙂
Mattis ist da
Da haben wir doll drauf gewartet, Mattis endlich den neuen Riesenspielplatz zu zeigen. Das war ein Fest. Scheune, Garten, Werkstatt, Haus, Stallung, Keller und dann der Dachboden. Da die Sonne so schön schien, gab es ein ganz tolles Licht. Eisig Kalt war es aber, so dass wir im Garten ein schönes Lagerfeuer angemacht haben. In der Werkstatt hat Mattis eine alte Axt gefunden. Den ganzen Tag hat er sie dann nicht mehr aus der Hand geben wollen.
In den letzten Tagen hatten wir uns damit beschäftigt, wie wir den Keller etwas trockener bekommen können. Dabei haben wir heraus gefunden, dass es jetzt, wo es eisig kalt ist, die einzig mögliche Zeit ist, mal zu lüften. Alle Keller Luken machten wir auf und die Luftfeuchtigkeit ging von 96% auf 86% runter. Die Temperatur aber auch von 8 auf 5 Grad. Da es die nächsten Tage draussen kälter ist als im Keller, werden wir weiter lüften. Mal schauen, ob das hilft. Ein guter Bauer hätte das sicher im Blut.
Torsten hat noch die alten Lüftungsrohre ausgebaut und zum Schrott gebracht. Bei einer Kletterübung musste er unter das Scheunendach. Trotz der Kälte gab es ordentlich Angstschweiß wegen der Höhe. War nicht lustig… 😉
Nette hat weiter Strohsäcke gefüllt. Wir haben jetzt einen Abfallhandel gefunden, der die anstehen 40 Riesensäcke nehmen wird.

Tischprobe
Die Architektin hat uns empfohlen, doch mal darüber nach zu denken, wo wir den großen Esstisch in der Scheune positionieren wollen. Der Rest baut sich dann darum… Besonders zur Weihnachtszeit ist klar, dass ein ganz großer Tisch irgendwo seinen Platz finden soll. Feste müssen gefeiert werden… 🙂 Erst haben wir es probiert, den Tisch in die Tenne zu stellen. Das war uns aber zu sehr am Eingang. Als Favorit stellt sich eine Position hinten im Scheunenanbau quer heraus. Da sind für 3,5 m Tisch genug Platz. Ursprünglicher Plan war es, für das Küchenmöbel dort einen Raum zu finden. So mit Tisch gefällt es uns aber besser. Die Wand zum Garten soll Glas werden und auf der anderen Seite sieht mann dann die tolle alte Scheune. Gegenüber ist dann noch Platz für Küchenmöbel und einen gemütlichen Sitzplatz für Zwei. In die Tenne kommt dann der Küchenblock. Na, mal schauen ob es bei der Idee bleibt.
Dann haben wir noch überlegt, ob in das Wohnzimmer einen Raum im Raum bekommt. Das lassen wir aber. Die Scheune finden wir in der Größe einfach zu toll.

Zwei Hexen
Heute bestaunt Judit unser „Anwesen“ … sie hat ihre Freundin Jolle mitgebracht. Wir klettern mit den beiden bis unters Dach der Scheune. Judit balanciert auf den dicken Balken des Dachstuhls. „Ein Riesenkinderspielplatz!“, strahlt sie. Mal sehen, ob sie das nächste Woche auch noch sagt, wenn Mattis den Riesenspielplatz erkundet. Am Ende entdecken Jolle und Judit zwei alte Reisigbesen, mit denen sie durch die Tenne fliegen, äh… reiten.

Heuboden
Der Heuboden soll unser Wohnzimmer werden. Davor muss aber das Heu raus. Davor aber muss das Holz raus… Keine Ahnung, warum hier so viel Holz rumliegt… aber das war heute ganz schön viel Arbeit, die ganzen Holzbretter vom Heuboden unter die Scheuer zu transportieren. Das Heu wartet morgen bestimmt noch auf uns….
Aus der Rubrik: vorher – nachher: der Hühnerstall
Heute war der Hühnerstall mit Aufräumen dran…. kleiner Anbau aber trotzdem voll mit Holz, altem Öl und anderem diversen Müll… und hinterher: schön aufgeräumt!!!

vorher 
nachher 
wenigstens ein Huhn im Stall 🙂
T-Man rastet komplett aus
Bei seiner Suche nach dem 18. Jahrhundert ist Torsten extrem gefordert.
Auf ins 18.Jahrhundert…
Samstag ist neuerdings immer Baustellentag. Heute am Vormittag habe ich unseren Anhänger erstmalig aus gefahren und die Auto-/ und Traktorenreifen zum Wertstoffhof nach Malmsheim gebracht. Der ganze Hänger war voll. 60 Euro und alle Reifen waren weg.
Nette und ich haben weiter gesäubert. Ein neuer Profisauger hat noch mal allen Staub aus der Werkstatt gesaugt und Nette hat unter der Überdachung aufgeräumt. Sauberes Heim :-). Mit einem Feuer gab es dann noch Kürbissuppe – so geht Baustelle…
Und dann hat die Neugierde nicht mehr gehalten. Mit großem Hammer und Meißel + Mundschutz habe ich begonnen die Wand im alten Schlafzimmer frei zu legen. Was uns da wohl erwartet…
Auf jeden Fall kein Stroh mit Lehm – Irgendwelcher alter grobporiger Beton, Ziegelsteine und Ziegelsteinsplitter. Da wurde wohl irgendwann der Inhalt neu auf gefrischt. Balken von prima bis Bröselware. Da dürfen wir gespannt sein, was Architektin und Statiker dazu sagen. Langsam gehen die großen Bauüberraschungen los…
Auf jeden Fall habe ich mir erst mal einen Schlaghammer bestellt. Mit Hammer und Meißel wird das wohl nichts…
Die Architektin war da…
Heute war die Architektin da, um die ersten Pläne zu besprechen. Sie hatte schon Anfang November von der Scheune das Aufmaß genommen. Im Grunde unterscheiden sich ihre Ideen zur Raumaufteilung in der Scheune nicht sehr von den unseren. Einen Satz haben wir allerdings heute öfter gehört: „Kann man machen, wird aber teuer!“ Torsten und ich werden einige unserer Ideen wohl nochmal überdenken müssen.

Riversurfing auf dem Kreuzbach
Nach unserem aktiven Aufräumwochenende in der Scheune gönnen wir uns noch eine kleine Abwechslung auf dem Kreuzbach. Torsten holt eines unserer SUPs von zu Hause. Wir ziehen Neoprenschuhe an und los geht’s 🙂 … Wer hätte das gedacht, auf dem Kreuzbach kann man ganz hervorragend Suppen!!!



































