Nicht mehr wie bei Hempels unterm Sofa

Es ist unglaublich, wieviel vier Leute an einem Wochenende schaffen können. Nach dem Rinderstall am Samstag haben Melisa, Jakob und ich heute noch unter dem Schleppdach den ganzen Müll, das Holz, die Reifen, das Metall weggeräumt. Torsten hat derweil im Häuschen Wände eingerissen. Der 10 Kubikmeter Container ist voll bis unter den Rand.

Mit Jakob und Melisa in der Scheune

Unsere Kinder lassen sich von unserer Begeisterung anstecken. Jakob besucht uns mit Melisa, um unser Bauernhaus das erste Mal zu besichtigen. Freitag im Dunkeln erkunden sie die Scheune und bestaunen das alte Fachwerk. Am folgenden Samstag werfen sie sich in die Arbeitsanzüge und helfen beim Ausräumen des alten Rinderstalls und des kleinen Häuschens. Am Ende des Tages ist auch der Rinderstall mit all seinem darin enthaltenen Sondermüll ausgeräumt und das kleine Häuschen auch 🙂

Anhänger ist da

Unser Kitefreund Benny Herzensfroh hat uns den neuen Anhänger vorbei gebracht. Benny und seine Freundin Miri sind aus München gekommen und haben einen Zwischenstopp bei uns gemacht. Nette hat Kaffee zubereitet und wir haben uns in der Scheune getroffen. War eine lustige Runde mit uns allen (Nette, Jaki, Melisa, Benny, Miri und mir bis 23:30 in der Scheune).

Jetzt müssen wir das gute Stück nur noch anmelden…

Der Öltank ist weg

Das kleine Häuschen stand ca. vier Jahre leer. Beheizt wurde das Häuschen mit mehreren Ölöfen. Das dazu notwendige Öl wurde in zwei Tanks im Erdgeschoss bevorratet. Wenn man in das Häuschen eintritt, hat man das sofort gerochen. Wir hatten Bedenken, dass die Tanks vielleicht ein Leck haben und haben deshalb Profis geholt, die die Tanks samt Leitungen und Öfen ausbauen und entsorgen. Ein Tag hat dafür gereicht und das alte Öl haben sie sogar noch aufbereitet und daheim in unsere Öltanks gefüllt.

Der erste Arbeitseinsatz

Es kann losgehen. Haus und Scheune gehören uns. Das zweite Adventswochenende 2019 ist für den ersten Arbeitseinsatz geblockt. Torsten und ich haben uns einiges vorgenommen. Beide Gebäude stehen noch voller Sachen, alte Werkzeuge, Maschinen, Kruschd… wie der Schwabe sagt. Alles muss raus. Ein Container steht auf dem Hof und wartet darauf, gefüllt zu werden. Am Ende ist das Erdgeschoss im Häuschen aufgeräumt und in der Scheune die Tenne. Ich schaffe mit ein paar Kerzen Behaglichkeit und Torsten hängt unseren 1,30 m großen Hernhuter Stern dekorativ vorm Scheunentor auf. Ein gelungener Auftakt unseres Projekts.