Neue Einblicke

Mit dem Baubeginn ergeben sich ganz neue Sichten. Alte Spriegel, die unter dem alten Putz geschlummert haben, kommen zum Vorschein… und ganz hinten lugt die Iptinger Kirche durch

Dach gedeckt

Kaum ist man mal eine Woche im Urlaub, ist das Dach gedeckt. Wir kommen relativ spät am 16. Oktober von unserem Kiteurlaub am Brouwersdam zurück und fahren trotzdem noch am Haus vorbei. Wir werden belohnt: Dach ist gedeckt. Ein dickes Dankeschön an die Dachdecker von der Firma Heinzelmann. Die „Heinzelmänner“ verdienen Ihren Namen.

Besonders schön ist auch der Schornstein, der auf Vorgabe des Denkmalamts gebaut wurde. Eigentlich haben wir keinen Kamin im Haus, aber ein Schornstein muss laut Denkmalamt her. Danke nochmal an dieser Stelle. Der Fake-Schornstein kostet stolze 308 EUR.
Und eine Dachgaube gibt es nun auch…

Richtfest

Feste müssen gefeiert werden. Unsere Architektin gab uns kurzfristig den Hinweis, dass genau jetzt der richtige Zeitpunkt für das Richtfest wäre.

Da trifft es sich gut, dass Nette noch arbeiten muß und ich schon etwas „Fasturlaub“ habe so, dass wir das gut organisieren können.

Dann wurde es richtig zünftig. Mit Richtspruch, Birke, an der Scheunenwand, zerschmetterten Weinglas und im Anschluß hatten wir eine schöne Feier in der Scheune. Mit ganz vielen alten und neuen Nachbarn hat das richtig Spaß gemacht. Das kann nur gut werden in unserem Hof … 🙂

Aus Alt wird Neu

Nachdem das Dach abgedeckt war, hatten wir den ersten Denkmalschreck. Viele der Dachbalken waren so morsch und zerfressen, dass sich Zimmerleute, Statiker und Architektin erst mal besprechen mußten. Da hat sich gezeigt, dass es ein tolles Team ist. Die Lösungen waren pragmatisch und man merkte, dass alle Ahnung haben, von so einem alten Bau. Das macht Zuversicht, denn das werden nicht die letzten Überraschungen sein…

Dach abgedeckt

Das geht jetzt ganz schön schnell: Kaum steht das Gerüst, ist das Dach auch schon abgedeckt. Eine Bauplane schützt vor Regen, der dieses Jahr aber eigentlich ausgeblieben ist. Warum sollte er genau jetzt kommen?

Blick in Nettis zukünftiges Arbeitszimmer

Der Neubeginn – unglaublich und wahr

Was für ein schöner Augenblick. Wie lange haben wir uns das gewünscht. Unzählige Vorstellungen über den zukünftigen Hof stecken dahinter. Altes Gemäuer, eine Ahnung von Geschichte.

Es ist unglaublich zu sehen, wie nach der langen Planung plötzlich eine neue Zeit mit Kraft eingeleitet wird.

Geile Baustelle 🙂

Zeit muss man haben…

Seit unserer Baugenehmigung ist nun fast ein Jahr vergangen. Mit der zugesagten Finanzierung von der Gemeinde hat es leider nicht geklappt. Bürgermeisterwahl und verschiedene Interessenslagen sind die freundliche Beschreibung für die Situation.

Manche Leute würden Dinge wie Korruption, Vetternwirtschaft und persönliche Bereicherung aufführen. Hier mussten wir leider eine Struktur kennen lernen, welche wir nicht für möglich gehalten hätten. Die Integrität des alten Bürgermeisters und des Gemeinderates stellen wir erheblich in Frage.

Letztendlich lieben wir das Haus, den Hof und fühlen uns in Iptingen sehr wohl, so dass wir einfach mal drauf pfeifen…

Umbauopfer

Gleich nach Beginn der Bauarbeiten gibt es ein erstes ernstzunehmendes Opfer: die Eibe 🙁 … Torsten konnte die Eibe noch nie leiden, aber ich fand sie ganz nett an der Ecke. Jetzt musste sie dem Gerüst weichen. Unser Nachbar hatte auch schon eine Idee für die Verwendung von dem Eibenholz: Zahnstocher für die Schwiegermutter 😉

Die spinnen…

Nicht nur wir lieben unseren Hof, auch Spinnen fühlen sich bei uns wohl… 8-beiniger Beweis für hervorragendes Klima.

Kreuzspinne
Wespenspinne

Heißer Sommer

Der Sommer in 2022 ist mega heiß. Vorteil bei unserem Hof ist, dass wir uns im Kreuzbach runterkühlen können. Mattis und Judit kommen aus dem aufgeheizten Leipzig und wir machen, wie zu Beginn der Corona Zeit, gemeinsam Homeoffice in der Scheune. Mattis ist dabei der Mission Control Manager (mit dem Arbeitsequipment von Netti) auf einer Badeinsel im Kreuzbach.