Nette hat den Kindern unserer Freunde was mit gebracht – für mich gab es auch was… 🙂
Eigenes Brennholz
Bevor wir Freunde bei Augsburg besuchen wollten, bin ich noch mal ins Haus, um die Restarbeiten im Garten fertig zu machen. Die Quitte hat noch einen Stamm verloren und alles Holz wurde zu brennbaren Scheiten zerkleinert. Das erste mal habe ich Brennholz selber gemacht und noch dazu mit Holz aus dem eigenen Garten – Ein schönes Gefühl 🙂
Demontage der Schrotmühle
Eines der Fundstücke – ok suchen brauchte man nach dem Riesenteil nun wirklich nicht – ist eine alte Schrotmühle. Da wurde das Mehl mal geschwind selber gemahlen. Wir hatten noch geschaut, ob es dafür vielleicht Abnehmer gibt. Aber das Interesse geht gegen Null. Also stand die Demontage heute auf dem Plan. Es war unglaublich interessant, das Teil auseinander zu nehmen. Dass ein Motor so schwer sein kann, hätte ich nie gedacht. Alles ganz simpel aber solide gebaut. Ein tolles Geräusch, wenn die Mahlsteine aneinander reiben. Maschinenbau vom Feinsten 😉
Nachdem wir auch die Heupumpe demontiert hatten, gibt es nur noch die alte Holzsäge in der Scheune. Auch die wird noch raus kommen. Was wir erhalten wollen, ist der alte Riemenantrieb über dem Ausgang zum Garten.
Olivia
Bäume schneiden, gibt auch immer schönes Holz. Holz vom Apfelbaum, Holz vom Birnbaum… ganz wunderschön aber ist das Holz der Eibe, die Torsten mal eben so im Garten weggesemmelt hat. Ich hoffe ganz stark auf meinen Paps, der aus dem Eibenholz bestimmt eine schöne Variante seiner Drechselfiguren hinkriegt. Bin gespannt, wie die Dame dann heißen wird… Wenn aus einem Olivienholz Olivia entstanden ist, wer oder was entsteht dann aus Eibenholz? 🙂

Der Baumschnitt
Nachdem wir die letzten Wochenenden in Nürnberg und Moskau unterwegs waren, haben wir wieder richtig Lust auf unser Anwesen gehabt. Es ist einfach zu schön hin zu kommen. Heute schien die Sonne und es war auch nicht ganz so kalt – einfach schön…
Wir haben gelesen, dass Bäume im Spätwinter und vor dem 1.März zu beschneiden sind. Na, dann mal los!
Wir wollten die Obstbäume beschneiden und die Haselnuss, Eibe und Quitte am Bach stutzen. Nette hat mir zu Weihnachten eine kleine Kettensäge geschenkt und darüber hinaus habe ich noch Baumscheren bestellt. Wir waren also gut ausgestattet. Zum Glück haben uns noch unsere Nachbarn, Moni und HP, geholfen. Sonst wäre das wohl nicht zu schaffen gewesen.
Nun haben wir einen kleinen Kahlschlag am Bach und die Obstbäume sehen richtig toll aus. Die uralte Birne wurde gekürzt die Apfelbäume perfekt beschnitten. Mit Videos aus dem Internet ist man da ja schnell Vollprofi.
HP und ich haben zwei Hänger zum Grüngutplatz gefahren und Nette und Moni ganz viel Kleinholz geschnipselt.
Dazu gab es noch ein schönes Feuer und eine herausragende Gulaschsuppe. Mal wieder ein schöner Tag im neuen Anwesen. Wird immer mehr Unsers… 🙂
Fruchtboden mit Durchblick
Aufgeräumt und Holzlatten weg – diese auch noch perfekt aufgestapelt. Wir waren wieder fleißig…
Das Haus im Haus
Da es in den letzten Tagen recht kalt war, habe ich unser Wohnmobil zum Laden der Batterien bewegt. Nette und ich hatten zu Beginn der Scheunenzeit die Idee verworfen, unser gutes Stück in der Scheune ab zu stellen. Soll halt unser Kitemobil bleiben und kein Baustellenfahrzeug werden… 😉
Für ein paar Tage kann es sich zum Laden der Batterien aber mal in unserem künftigen, zwischenzeitlich doch sehr aufgeräumten Wohnzimmer, entspannen…
Erste Entwürfe
Torsten und ich haben überlegt, wie wir uns der Gestaltung der Scheune weiter nähern können. Dabei sind wir auf die Möglichkeit gestoßen, Fotos als Konturendarstellungen auszudrucken und dann ganz altmodisch mit Buntstiften zu bearbeiten. Das hat den Vorteil, dass die Größenverhältnisse einigermaßen getroffen werden und noch viel wichtiger: die Perspektive … es ist nämlich gar nicht so einfach, perspektivisch zu zeichnen, wenn man das sehr lang nicht gemacht hat…

Original 
Konturendarstellung 
Entwurf

Tenne 
Bad 
Schlafzimmer mit Ankleidebereich






























