Ein kleiner Traum…

Nette hat den Kindern unserer Freunde was mit gebracht – für mich gab es auch was… 🙂

Eigenes Brennholz

Bevor wir Freunde bei Augsburg besuchen wollten, bin ich noch mal ins Haus, um die Restarbeiten im Garten fertig zu machen. Die Quitte hat noch einen Stamm verloren und alles Holz wurde zu brennbaren Scheiten zerkleinert. Das erste mal habe ich Brennholz selber gemacht und noch dazu mit Holz aus dem eigenen Garten – Ein schönes Gefühl 🙂

Demontage der Schrotmühle

Eines der Fundstücke – ok suchen brauchte man nach dem Riesenteil nun wirklich nicht – ist eine alte Schrotmühle. Da wurde das Mehl mal geschwind selber gemahlen. Wir hatten noch geschaut, ob es dafür vielleicht Abnehmer gibt. Aber das Interesse geht gegen Null. Also stand die Demontage heute auf dem Plan. Es war unglaublich interessant, das Teil auseinander zu nehmen. Dass ein Motor so schwer sein kann, hätte ich nie gedacht. Alles ganz simpel aber solide gebaut. Ein tolles Geräusch, wenn die Mahlsteine aneinander reiben. Maschinenbau vom Feinsten 😉
Nachdem wir auch die Heupumpe demontiert hatten, gibt es nur noch die alte Holzsäge in der Scheune. Auch die wird noch raus kommen. Was wir erhalten wollen, ist der alte Riemenantrieb über dem Ausgang zum Garten.

Der Baumschnitt

Nachdem wir die letzten Wochenenden in Nürnberg und Moskau unterwegs waren, haben wir wieder richtig Lust auf unser Anwesen gehabt. Es ist einfach zu schön hin zu kommen. Heute schien die Sonne und es war auch nicht ganz so kalt – einfach schön…
Wir haben gelesen, dass Bäume im Spätwinter und vor dem 1.März zu beschneiden sind. Na, dann mal los!

Wir wollten die Obstbäume beschneiden und die Haselnuss, Eibe und Quitte am Bach stutzen. Nette hat mir zu Weihnachten eine kleine Kettensäge geschenkt und darüber hinaus habe ich noch Baumscheren bestellt. Wir waren also gut ausgestattet. Zum Glück haben uns noch unsere Nachbarn, Moni und HP, geholfen. Sonst wäre das wohl nicht zu schaffen gewesen.
Nun haben wir einen kleinen Kahlschlag am Bach und die Obstbäume sehen richtig toll aus. Die uralte Birne wurde gekürzt die Apfelbäume perfekt beschnitten. Mit Videos aus dem Internet ist man da ja schnell Vollprofi.
HP und ich haben zwei Hänger zum Grüngutplatz gefahren und Nette und Moni ganz viel Kleinholz geschnipselt.
Dazu gab es noch ein schönes Feuer und eine herausragende Gulaschsuppe. Mal wieder ein schöner Tag im neuen Anwesen. Wird immer mehr Unsers… 🙂

Fruchtboden mit Durchblick

Aufgeräumt und Holzlatten weg – diese auch noch perfekt aufgestapelt. Wir waren wieder fleißig…

Das Haus im Haus

Da es in den letzten Tagen recht kalt war, habe ich unser Wohnmobil zum Laden der Batterien bewegt. Nette und ich hatten zu Beginn der Scheunenzeit die Idee verworfen, unser gutes Stück in der Scheune ab zu stellen. Soll halt unser Kitemobil bleiben und kein Baustellenfahrzeug werden… 😉
Für ein paar Tage kann es sich zum Laden der Batterien aber mal in unserem künftigen, zwischenzeitlich doch sehr aufgeräumten Wohnzimmer, entspannen…

Wieder was Gruseliges aus der Vergangenheit

Durch die Gespräche mit unserem gegenüber Nachbarn und dem alten weißen Mann in Mönsheim, haben wir gelernt, dass am Ende des 2. Weltkrieges die Grenze zwischen Franzosen und Deutschen quer durch Iptingen lief. Die obere Strasse war damals die Hauptstrasse, welche stark aus Wiernsheim beschossen wurde. Da gibt es auch kaum noch alte Häuser.
In den nahestehenden Fachwerkhäusern hat es durch die Druckwelle vielfach die Gefache und Querriegel raus geschleudert, so dass nur die Ständer stehen geblieben sind. Vielleicht ist das auch ein Grund, dass ich im Haus bei den Gefachen so viele Dachziegel als Einlage gefunden habe und die Querriegel ziemlich zerbröselt sind.
Vielleicht hat auch der heutige Fund irgendwie etwas damit zu tun…???

Und wieder der Schweinestall…

Samstag und Sonntag habe ich voll und ganz dem Schweinestall gewidmet 😉 Wobei der Samstag am Vormittag noch kurz mit einer Entsorgungseinlage für chemische Stoffe in Maulbronn gestartet ist. Hier war das Entsorgungsmobil aufgefahren, welches all unser altes Öl verschiedener Art, Benzin, Farbe, Dünger, Unkrautgift, etc. genommen hat. All die Sachen welche beim Aufräumen angefallen sind. Die Jungs dort waren unglaublich freundlich und haben geholfen, das komische Zeug entsorgen zu können.
Ja, und dann wieder Schweinestall. Am Samstag alle Bretter raus. Dann das Sägemehl in Säcke geschaufelt und Decke und Wände von Unmengen an Spinnweben gereinigt. Jetzt ist fast alles raus. Etwa ein bis zwei Säcke fehlten noch, doch das restliche Sägemehl liegt schön in einer Ecke , so dass fast der ganze Schweinestall nun als Zwischenlager zu nutzen ist. Wobei es vielleicht auch ganz gut ist, dass die Säcke ausgegangen sind. Ich hatte schon etwas Schiß, dass der Anhänger mit mehr als 1t überladen ist. Bei so etwa 28 Säcken dürfen das je Sack max. 35 kg sein… Waren schon ganz schon schwer die Dinger :-))
Nun reicht es aber auch mit der Schweinerei im Schweinestall!

Die Schweinerei geht weiter

Nachdem ich heute die letzte Fuhre Stroh weg geschafft habe, habe ich mich weiter an die Entfernung des Zwischenbodens im Schweinestall gemacht. Mit dem Schlaghammer die Bretter anlupfen, dann mit dem Brecheisen aufhebeln und dabei rieselt es ohne Ende. Ein Viertel habe ich geschafft. Dabei sind schon wieder 12 Säcke Sägemehl angefallen. Das ist ein wahrer Job für Genießer :-).
Zum Tagesabschluß habe ich dann noch einen Platz für unseren Weihnachtsstern auf dem Dachboden gefunden. War gar nicht so einfach ihn da hoch zu bekommen, da die 1,3m Durchmesser nicht einfach so durch die Dachbalken passen…

Schweinerei im Schweinestall

Der Schweinestall hat noch eine Zwischendecke. Die haben wir erst zusammen mit der Architektin entdeckt. Heute habe ich von unserem Bauern gegenüber gelernt, dass die Zwischendecke als praktische Isolation genutzt wurde. Das wurde erreicht, indem man Sägemehl darauf geschüttet hat. Jetzt kann sich jeder vorstellen, was die Entfernung dieser Zwischendecke für eine Sauerei werden wird. Altes Sägemehl von rechts, von links, von oben von unten…